Dienstag, 3. März 2015

Review | L. Duarte - Fall Out Girl (+ Giveaway-Ankündigung!)





Imagine a social outcast: Me. (Luna)
Imagine a popular boy: Him. (Caleb)
Sound like the characters of a cliché story, right? 

Here, hold my hand. Come away with me. I’ll tell you my story, and you’ll decide.
But I have a warning: Proceed at your own risk. Since it’s a snippet of my life, I’m one of the main characters. And to put it lightly, I’m not the most likable person in the world, cue the earned label. Also, unlike fairy tales, my story is real with a dash of sorrow and loss. How do I start? Once upon a time…? Shoot me now, please.
The beginning? No, too boring.
Well, let’s start with the catalytic moment that set in motion a chain of events that changed my life, yet again.
As for a happily ever after? Sorry, no spoilers here. You’re going to have to figure that one out on your own. After you read my tale, it becomes yours, and as such, you’re entitled to your interpretation.
So, off we go!
Fasten your seat belts. This ride may get bumpy.

~*~

Nach dem Lesen der Inhaltsangabe konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, wovon L. Duartes „Fall Out Girl“ tatsächlich handeln wird. Alles, was ich wusste, war, dass Luna ein taffes Mädchen sein muss, das sich nichts gefallen lässt. Und da kamen erste Fragen auf: Ist sie wirklich so stark oder tut sie nur so? Und wenn nicht, was verbirgt sie hinter dieser Fassade? Was hat es mit Caleb auf sich? Ist es eine Liebesgeschichte? Young Adult? New Adult?

Jetzt nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich eines mit Gewissheit sagen: Es ist mehr als eine YA Romanze. So viel mehr.

Die Geschichte wird von Luna erzählt: 17, tätowiert, gepierct, gefärbtes Haar, Aussenseiterin, Drogendealerin, Goth, ein „Badass“. Sie ist unnahbar und versucht, unter ihren Mitschüler, die sich die wildesten Gerüchte um sie zusammenreimen,  nicht weiter aufzufallen.

Doch eigentlich ist Luna ganz anders: in ihrer Freizeit trägt sie Khakis und ist ungeschminkt; sie liebt Tiere, besonders Schwalben; sie kümmert sich um ihren jüngeren Cousin Jake, mit dem sie gemeinsam Drogen dealt, um genug Essen auf dem Tisch zu haben, während ihre Tante im Crack-Delirium liegt; sie ist eine Einser-Schülerin. Sobald sie 18 ist, will sie zusammen mit Jake weg aus ihrem Heimatort und sich ein neues Leben aufbauen.

„Often I wondered which side of me was the truer one. The bravado was for self-preservation. Inside, I was always terrified of the world, but worse, I was afraid of losing my essence.“

Bei einem Treffen mit einem „Kunden“ lernt sie Caleb, den Sohn des neuen Richters, kennen. Er ist allseits beliebt, ein Sunnyboy und der einzige, der sich die Mühe macht, hinter ihre Schminke zu blicken und die wahre Luna zu sehen. Die Dinge nehmen ihren Lauf: Widerwille führt zu Liebe; Not führt zur Sucht; Erpressung führt zu Rückzug und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft erhält einen herben Rückschlag. Doch wie Phöenix aus der Asche wird sie letzten Endes auferstehen und ihrem Traum folgen.

„The tricky thing about fear is: It wears a different mask every day.“

Mehr will ich zum Inhalt gar nicht verraten.

Luna. Um sie dreht sich alles. Sie ist die wichtigste Person des Buches. Ihre Gedanken und Worte sind es, die mich zum Lachen und Weinen; zum Nachdenken gebracht haben. Es ist beinahe so, als ob man ihr Tagebuch lesen würde; man erfährt ihre intimsten Geheimnisse; ihre Ängste; ihre Träume. Das Leben bei ihrer Tante ist hart, doch Luna macht das Beste daraus, auch wenn es nicht immer legal ist. Ich fand ihre sarkastische Art, mit der sie teilweise ihre Unsicherheiten verbirgt und die Menschen auf Abstand hält, gelungen, ja sogar liebenswert. Sie ist zwar erst 17, doch geistig ist sie auf jeden Fall reifer als mancher Erwachsener. Das liegt wohl unter anderem an den Umständen, in denen Luna aufgewachsen ist. Ihre Stärke ist bewundernswert.

Caleb kommt aus ganz anderen Familienverhältnissen, was aber nicht bedeutet, dass er keine Probleme zu Hause hat. Er weiß, was er will und wie er mit Luna umgeht, fand ich schön. Er gibt ihr Freiheiten; lässt ihr ihre Geheimnisse; lässt aber dennoch nicht zu, dass diese zwischen ihnen stehen. Die zwei passen toll zusammen und ich habe von Anfang an gehofft, dass etwas daraus wird. Das heißt allerdings nicht, dass es keine Probleme zwischen den beiden gibt.

Das Cover passt von der Gestaltung her perfekt zur Geschichte; diese spiegelt sich nämlich darin wieder.

Was das Buch meiner Meinung nach zu etwas Besonderem macht, ist nicht die Geschichte an sich. Bücher über Teenager in Schwierigkeiten und Romanzen in diesem Umfeld gibt’s bestimmt auch andere. Es ist Lucianas Schreibstil. Sie schafft es, was ich bisher nur selten gefunden habe: Sie bringt nicht einfach Worte; Sätze zu Papier. Hinter jeder ihrer Zeilen verbirgt sich ein Sinn; Wahrheit; sie machen Hoffnung und Mut. Sie gehen mir zu Herzen. Daher kann ich gar nicht in Worte fassen, warum und vor allem wie sehr mir das Buch gefallen hat.

Magisch. Wunderschön. Realistisch. Eindringlich. Einfühlsam. Voller Sorgen und roher Emotionen, aber auch voller Hoffnung und Sarkasmus. All das und noch viel mehr ist  „Fall Out Girl“. Ich empfehle es jedem wärmstens und hoffe, dass auch andere sich für diese Geschichte so sehr begeistern können wie ich. Und wenn nicht, Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden.

Vielen lieben Dank an L. Duarte für die Bereitstellung des Leseexemplars!


 

Tolle Neuigkeiten! Luciana hat mir gerade angeboten, ein Ebook von "Fall Out Girl" als Giveaway zur Verfügung zu stellen. So stay tuned! Nähere Informationen folgen :) 

P.S. Es wird kein Ebook, sondern eine signiertes Paperback werden! Da das Buch erst Ende März erscheint, wird's das Gewinnspiel wohl erst dann geben. :)
 






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